Donnerstag, 28. Januar 2010

Mittwoch, 27. Januar 2010

Apple Keynote

Heute Abend, um 19 Uhr MEZ, wird im kalifornischen Cupertino der Gottvater des Jesus-iPhone, Apple-Chef Steve Jobs, vom Berg Moses herabsteigen, um der Welt zu verkünden, dass sie künftig nicht mehr ohne einen Tablet-Mac leben muss.

Ich bin ja nun auch seit einem Jahr begeisteter und überzeugter Mac-User, aber was da halbjährlich in Cupertino abgeht, erinnert schon irgendwie an eine Versammlung von Scientology.

Der Meister Steve Jobs wird in Jeans und Schlabber-Rolli auf der Bühne stehen, eine Flasche Wasser in der Hand, und die Zahlen des letzten Geschäftsjahres bekanntgeben. Im letzten Quartal verzeichnete Apple, auch wegen des Weihnachtsgeschäfts und neuer iMacs und Macbooks, eine Gewinnexplosion. Seine dort versammelten Jünger werden dies mit heftigem Beifall quittieren, obwohl sie selbst gar nichts davon haben.

Danach aber wird der Meister ein neues Produkt vorstellen, und alles rechnet damit, dass es ein Tablet-Mac sein wird, ein iPad. Während der Vorstellung wird der Meister gekonnt die Stimme heben oder kleine Kunstpausen einlegen, um besondere Features herauszustellen. Und die versammelte Gemeinde, an den Lippen des Meisters hängend und die Hände andächtig verschränkt wie beim Gebet in der Kirche, wird genau dann in verzückten Beifall einfallen und den Herrn lobpreisen.

Und wenn alles vorbei ist, wird sich die Welt fragen, wie sie bisher ohne einen Tablet-Mac überleben konnte. Die Welt wird danach nicht anders sein. Aber ein kleines bisschen besser. Lobet den Herrn!


Donnerstag, 7. Januar 2010

Montag, 4. Januar 2010

Dimensionen - The Known Universe

Video des American Museum of Natural History

Sonntag, 3. Januar 2010

Wieder zurück

Nach Rückflug in der Silvesternacht wieder zurück in der kalten Heimat. Wünsche allen ein gutes Neues Jahr.

So schön kann ein Sonnenuntergang in den Bergen um Jarabacoa sein.

Samstag, 12. Dezember 2009

Feliz Navidad - Frohe Weihnachten

Die nächsten drei Wochen wird es hier nur gelegentliche Updates geben, wenn überhaupt. Morgen Nacht geht mein Flieger nach Santo Domingo, wo es alljährlich diesen prächtigen Coca Cola - Weihnachtsbaum zu sehen gibt.



Ich wünsche allen Lesern meines Blogs ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins Neue Jahr.

Das Grauen hat einen Namen...

Aachener Weihnachtsmarkt. Ich meide ihn sonst wie der Teufel das Weihwasser. Absolute No-Go-Area für mich. Heute aber musste ich da durch, ob ich wollte oder nicht, ich hatte einen Termin beim Friseur im Zentrum der historischen Altstadt.

Schon der Fußweg dort hin der reinste Horror. Für eine Strecke, die ich sonst bequem in zehn Minuten gehe, brauchte ich heute mehr als eine halbe Stunde. Und dann sah ich sie. Sie waren einfach überall. Zombiegleich schieben sie sich mit blöden Weihnachtsmann-Zipfelmützen, rot und blau, durch die engen Gassen der Altstadt, manche gar in gleich gekleideten Gruppen.

Weiter oben, am Markt, wo die Glühwein- und Fressbuden sind, ist es am schlimmsten. Sie drücken dir mit fettigen Fingern Bratwurst, Backfisch oder Reibekuchen gegen die Jacke oder hauchen dich mit glühweingeschwängerten Alkoholfahnen an. Genervte Mütter versuchen, mit ihren Kinderwagen in dem Gedränge voran zu kommen. Vergeblich. Denn es geht ihnen wie mir, sie gehen hinter einem von der Gattung Spontan-Stehenbleiber her. Gerade glaubst du, es geht mal ein paar Meter weiter, da bleibt der vor dir urplötzlich stehen und du läufst auf. Er steht da und gafft. Wohin, erschließt sich mir nicht, er steht da einfach und geht nicht weiter. Und du auch nicht. Babylonisches Stimmengewirr umgibt dich, es wird erzählt, dass Leute in Bussen aus England und Frankreich zum Aachener Weihnachtsmarkt fahren. Freiwillig!

Irgendwann habe ich es dann bis zum Friseur geschafft und nehme das Grauen draußen hinter sicheren Fenstern wahr. Doch der Rückweg steht mir noch bevor, ich entscheide mich für eine andere Route, doch der Horror bleibt derselbe. Ich gebe jetzt alles und mir eine Rostbratwurst für zweifuffzich. Senf brauche ich nicht, habe ja noch genug am Ärmel. So gestärkt, gelingt es mir gefühlte Stunden später, der Masse zu entkommen. Mit Genugtuung bemerke ich, dass es anfängt, zu regnen. Sollen sie doch alle nass werden, mein Auto ist nicht mehr weit entfernt. Und morgen bin ich weg.

Samstag, 5. Dezember 2009

Einer geht noch...

Neulich bei der Alkoholkontrolle

Montag, 30. November 2009

Je oller, je doller

Franz "Münte" Müntefering, 69, ehemals SPD-Vorsitzender, (das ist der, der die FDP zu einer echten Gefahr für die SPD gemacht hat), heiratet demnächst seine Freundin. An sich nichts besonderes, wäre die Dame nicht 40 Jahre jünger als er. Allen, die daran rumzumäkeln haben, sollte er mit einem alten Latino-Sprichwort begegnen: el amor no tiene edad - die Liebe hat kein Alter. Sag ich auch immer.

Selbstbedienung - Jo, das ham wir uns verdient.

Diese Meldung ist zwar schon ein paar Tage alt, verdient es aber trotzdem, hier noch erwähnt zu werden. ;-)

Nach einem in spiegel.de zitierten Bericht der "Bild"-Zeitung bestellten 115 Bundestagsabgeordnete 396 Füllfederhalter und Stifte einer teuren Marke im Gesamtwert von 68.800 Euro - bezahlt aus Steuergeldern.

Allein von August bis Oktober seien 216 Stifte ausgeteilt worden, berichtete die "Bild"-Zeitung unter Berufung auf die Bundestagsverwaltung. Auch Abgeordnete, bei denen klar war, dass sie aus dem Parlament ausscheiden werden, hätten noch eine ganze Reihe goldener Füller geordert.

Eine Bundestagssprecherin bestätigte die Zahlen: "Über ein Sachleistungskonto kann jeder Abgeordnete jährlich maximal 12.000 Euro für Büro- und EDV-Kosten abrechnen." Dies sei eine Unterstützung zum Unterhalt der Büros im Bundestag und im Wahlkreis. Werde das Geld nicht ausgeschöpft, gehe es an den Bundestag zurück.
Quelle: http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,662532,00.html


In Behörden ist dieses Phänomen auch als Dezemberfieber bekannt. Ist am Ende des Jahres noch Geld im Topf, wird die Kohle raus gehauen, egal für was. Sonst wird das Budget im nächsten Jahr gekürzt. Kann ich aus eigener Erfahrung bestätigen.

Die Damen und Herren Volksver(t)rä(e)ter werden uns demnächst sicher wieder mal erzählen, dass es heißt, den Gürtel enger zu schnallen. Aber dann hat der deutsche Steuermichel das längst schon wieder vergessen.