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Mittwoch, 8. Dezember 2010

Only the good die young

Heute vor 30 Jahren wurde John Lennon in New York erschossen. Er wurde gerade mal 40 Jahre alt. Lennon war immer mein Lieblings-Beatle, der kreativste und unbequemste der Fab Four.

Eines seiner besten Stücke ist für mich - nein, nicht Imagine (das poste ich für die Mädels im FB), sondern Working Class Hero von seiner LP Acoustic.




Bronzestatue von John Lennon in einem Park in La Habana, Cuba

Mittwoch, 25. November 2009

25. November: Tag gegen Gewalt an Frauen

Der heutige Tag gegen Gewalt an Frauen geht zurück auf den 25. November 1960, als drei der vier Schwestern Mirabal, die sich gegen die Trujillo-Diktatur in der Dominikanischen Republik engagiert hatten, von Schergen des Regimes ermordet worden.

Ich empfehle hierzu den Roman Die Zeit der Schmetterlinge von Julia Álvarez, der auch unter dem gleichen Titel mit Salma Hayek in einer Hauptrolle verfilmt wurde. Den Roman gibt es bei Amazon als Taschenbuch für 12,00 Euro.

http://de.wikipedia.org/wiki/Mirabal

Samstag, 7. November 2009

40 Jahre Ernie und Bert

Und noch ein runder Geburtstag. Ernie und Bert und die Sesamstrasse feiern 40. Geburtstag. Herzlichen Glückwunsch.

Samstag, 24. Oktober 2009

Wirtschaftskrisen

Heute vor 80 Jahren, am 24.10.1929, auch bekannt als Black Thursday, begann mit einem Börsencrash eine Weltwirtschaftskrise mit gewaltigem Ausmaß. 1930 schrieb Kurt Tucholsky das folgende Gedicht, von dem man meinen könnte, es sei gerade erst entstanden. Danke an Samy, der das mal im RD2001-Forum geposted hat.

Wenn die Börsenkurse fallen,
regt sich Kummer fast bei allen,
aber manche blühen auf:
Ihr Rezept heißt Leerverkauf.

Keck verhökern diese Knaben
Dinge, die sie gar nicht haben,
treten selbst den Absturz los,
den sie brauchen - echt famos!

Leichter noch bei solchen Taten
tun sie sich mit Derivaten:
Wenn Papier den Wert frisiert,
wird die Wirkung potenziert.

Wenn in Folge Banken krachen,
haben Sparer nichts zu lachen,
und die Hypothek aufs Haus
heißt, Bewohner müssen raus.

Trifft's hingegen große Banken,
kommt die ganze Welt ins Wanken -
auch die Spekulantenbrut
zittert jetzt um Hab und Gut!

Soll man das System gefährden?
Da muß eingeschritten werden:
Der Gewinn, der bleibt privat,
die Verluste kauft der Staat.

Dazu braucht der Staat Kredite,
und das bringt erneut Profite,
hat man doch in jenem Land
die Regierung in der Hand.

Für die Zechen dieser Frechen
hat der Kleine Mann zu blechen
und - das ist das Feine ja -
nicht nur in Amerika!

Und wenn Kurse wieder steigen,
fängt von vorne an der Reigen -
ist halt Umverteilung pur,
stets in eine Richtung nur.

Aber sollten sich die Massen
das mal nimmer bieten lassen,
ist der Ausweg längst bedacht:
Dann wird bisschen Krieg gemacht.


Kurt Tucholsky, 1930, veröffentlicht in
"Die Weltbühne"

Samstag, 15. August 2009

3 Days of Peace & Music




Und noch ein Jubiläum. Heute vor vierzig Jahren begann das wohl bekannteste Rockfestival aller Zeiten. Dabei fand es eigentlich gar nicht in Woodstock, sondern im 70 Km südwestlich gelegenen Bethel statt. Das Kaff mit damals weniger als 4.000 Einwohnern wurde von über 400.000 Zuschauern förmlich überrannt. Chaotische Zustände waren die Folge.

Zwei Nummern aus dieser Zeit, die ich bis heute immer noch gerne höre:

Woodstock, eigentlich von Joni Mitchell, wurde später bekannt durch Crosby, Stills & Nash, mehr noch durch diese Version von Matthews Southern Comfort


Und Soul Sacrifice vom völlig zugedröhnten Carlos Santana



Gestern kam übrigens eine Filmkomödie in die Kinos, die die Zeit von damals und das Festival beleuchtet: Taking Woodstock
http://www.youtube.com/watch?v=TlLD_7k68BM

Donnerstag, 13. August 2009

Führers Geburtstag

Nein, nicht der am 20.April. Heute feiert der kubanische Revolutionsführer, comandante en jefe, Ex-Staatspräsident Fidel Castro Ruiz seinen 83. Geburtstag. Seit nunmehr 4 Jahren, nach seiner schweren Darmoperation, ward er in der Öffentlichkeit nicht mehr gesehen. In der Zwischenzeit wurde immer wieder behauptet, er sei längst verstorben. Aber Totgesagte leben länger. Ein aktuelles Foto zeigt ihn in modischer Trainingsjacke mit vier "Pastors for Peace".



Sein Geburtstag ist übrigens auch der Jahrestag des Mauerbaus in Berlin. Im Gegensatz zu Ulbricht hatte es Fidel gar nicht nötig, einen antifaschistischen Schutzwall zu errichten. Seine Leute konnten und können bis heute nicht von ihrer Insel runter, auch ohne Mauer.

Freitag, 7. August 2009

40 Jahre Abbey Road




Am frühen Morgen des 8. August 1969 überquerte eine merkwürdige Fußtruppe im Gänsemarsch einen Zebrastreifen auf der Londoner Abbey Road. Das Foto davon wurde zu einem der bekanntesten Fotos der Musikgeschichte, der Zebrastreifen wohl der bekannteste der Welt.

Die da marschierten, waren die Fab Four, besser bekannt als The Beatles, und das Foto ist das Cover des Albums Abbey Road - für mich ihr bestes überhaupt.

Viel Mystisches wurde in dieses Foto hinein interpretiert: Paul McCartney sei schon 1966 bei einem Verkehrsunfall ums Leben gekommen und das Foto symbolisiere den Trauerzug für ihn. Der da an dritter Stelle auf dem Foto zu sehen sei, sei ein Doppelgänger, weil er eine Zigarette in der rechten Hand hält, Mc Cartney aber ist Linkshänder. Noch abstruser, was man aus dem Nummernschild des links geparkten weißen VW Käfer herausgedeutelt hat. Die Buchstaben LMW stünden für Linda McCartney widowed. Ist natürlich alles Nonsense.

Das Album Abbey Road aber bleibt für mich ein Meilenstein der Popmusik. Höre ich auch heute noch immer wieder mal.

Mittwoch, 22. Juli 2009

We choose the moon - 40 Jahre Mondlandung

"That’s one small step for man… one… giant leap for mankind. - Das ist ein kleiner Schritt für den Menschen… ein… riesiger Sprung für die Menschheit.“ Mit diesen Worten betrat Neil Armstrong als erster Mensch den Mond. Ich wusste bisher gar nicht, dass ihm dabei ein kleiner Fehler unterlief, der dem Satz aber eine ganz andere Bedeutung gab. Eigentlich hätte er "That’s one small step for a man" sagen sollen.
http://de.wikipedia.org/wiki/Neil_Armstrong

Ich erinnere mich noch an die Fernsehbilder damals, ein paar Wochen später bekam ich aus den USA ein T-Shirt mit dem Emblem der Apollo 11 - Mission, das ich gar nicht mehr ausziehen wollte.

Seit der Mondlandung wurde immer wieder behauptet, die Bilder vom Mond seien ein Riesen-Fake und die ganze Mission in irgendeiner Wüste fürs Fernsehen inszeniert worden. Halte ich für eine Spinnerei von Verschwörungstheoretikern.

Hier habe ich eine tolle Seite gefunden, auf der man 40 Jahre später die Mission quasi in Echtzeit nochmals nach verfolgen kann. Absolut sehenswert.
http://www.wechoosethemoon.org/